Die Geschichte der Juniorenbewegung in der Schweiz

Die verschiedenen Kategorien der Juniorinnen und Junioren

Einführung

Einige Daten könnten die Geschichte des Schweizer Juniorengolfsports symbolisieren:

1933: Mit 19 Jahren gewinnt Hans Schweizer vom Golf Club Luzern die Schweizer Amateurmeisterschaft. Dies ist der erste von zehn Siegen bei den Schweizer Meisterschaften. Er gilt als Wunderkind, das als einziges so jung den Sieg erringen konnte. Sein Vater, Hans Schweizer senior, übernimmt die Rolle des Trainers und Betreuers.

1957: Erstes Junioren-Trainingslager in Lausanne. 12 Teilnehmende aus der ganzen Schweiz.

1972: Die Schweizer Juniorenmannschaft U21 gewinnt als bisher einziges Schweizer Team eine Mannschafts-Europameisterschaft. Das Team: Charly Abrecht, Joël Duc, Thommy Fortmann, Yves Hofstetter, Martin Kessler, Robert Kessler und Peter Müller. Non-playing Captain: Martin Hodler.

2022: Laut SWISS GOLF gibt es in der Schweiz rund 6000 Junior*innen unter 18 Jahren, von denen mehr als 200 ein Handicap von 4,4 oder weniger haben.

8. August 2024: Die 27-jährige Profi-Golferin Morgane Métraux, die ihre Karriere als Juniorin im Golf Club Lausanne begonnen hat, führt die zweite Runde des Golfturniers der Frauen bei den Olympischen Spielen in Paris an. Sie spielt die ersten sechs Löcher im Golf National de France mit sechsmal drei Schlägen: Birdie, Par, Eagle, Birdie, Birdie, Birdie. Nachdem sie am Ende der dritten Runde geführt hatte, landete sie auf dem 18. Rang nach 4 Runden. Vor ihr platzierte sich die Albane Valenzuela (Golf Club de Genève), ebenfalls eine ehemalige Juniorin, auf dem 13. Rang. Albane spielte mit 65 (7 unter Par) eine der drei besten Runden des olympischen Turniers, zusammen mit Ruoming Yin und Céline Boutier, 

7. September 2024: Die Schweizer Damen-Seniorenmannschaft belegt bei der Europameisterschaft der Damen-Senioren (+50) den zweiten Platz. Vier der sechs Spielerinnen des Teams hatten in den Juniorinnen- und dann in den Damennationalmannschaften gespielt, bevor sie sich als Seniorinnen profilierten: Sophie Ducrey, Evelyn Orley, Jackie Dangel-Orley und Sandra Storjohann Modi.

8. September 2024: Der 24-jährige Profi Cédric Gugler belegt beim European Masters in Crans-sur-Sierre den geteilten 4. Platz. Er wurde 2012 Schweizer Meister Boys U12, 2017 Boys U18 und 2018 Zweiter in der gleichen Kategorie.

September-Oktober 2024: Chiara Tamburlini wechselt nach einer glänzenden Erfolgsbilanz als junges Mädchen im Jahr 2023 ins Profilager. Im Jahr 2024 gewinnt sie die Joburg Open und die French Open der Damen und wird Dritte bei der Aramco Team Series in Shenzhen (China), bevor sie noch die Winston Ladies Open auf dem Sunrise Golf and Country Club in Taiwan gewinnt (Preisgeld 182’902 Dollar). Sie belegt den ersten Platz in der Order of Merit der LET (Ladies European Tour) 2024, was noch keiner Schweizer Spielerin vor ihr gelungen ist. 

Die Anfänge

Die Ursprünge der Schweizer Meisterschaft der Junior*innen (unter 21 Jahren)

Nach Hans Schweizer sind es die Brüder Barras, André und Olivier, vom Golfclub Crans-sur-Sierre, die ihren Namen in die Geschichte des Schweizer Juniorengolfsports eintragen. Im Jahr 1948, in der ersten dokumentierten Ausgabe der Schweizer Juniorenmeisterschaft, schlug André Barras seinen jüngeren Bruder Olivier, der damals 16 Jahre alt war, mit 5/4. Im folgenden Jahr schlug der Jüngere den Älteren am 19. Loch, und 1950 gewann Olivier gegen seinen entfernten Cousin Gaston Barras mit 2/1. Im gleichen Jahr gewinnt er die Schweizermeisterschaft auf dem Golfplatz in Onex.

Die Meisterschaft wurde auch 1951 ausgetragen, als die junge Jacqueline Stucky aus Neuchâtel gegen Ruedi Müller aus Bern gewann. Das Turnier wurde erst 1955 erneut ausgetragen. Pierre „Pépi“ Gentinetta gewann gegen Guido Parodi.

In den Jahren 1956 und 1957 ging der Titel an Pierre Ducrey. An der Meisterschaft 1957, die in Genf ausgetragen wurde, nahmen nur sieben Spieler teil, darunter ein junges Mädchen, Nicoletta Olivero, die sich im Finale über 36 Löcher ihrem Gegner geschlagen geben musste.

Es folgten die Schweizer Juniorenmeisterschaften in Zumikon 1958, die Guido Parodi gegen Guy Jaques-Dalcroze gewann (Abb. 4) (SGR 1958/58), und in Genf 1959, die von François-Michel Ormond gegen Philippe Huguenin gewonnen wurde (Abb. 5).

Hans Schweizer und Olivier Barras

Die Entstehung einer Struktur

Eine Organisation, die Schule macht

In den vier Jahren von 1958 bis 1961 wurde schrittweise eine Organisation aufgebaut, die über Jahrzehnte hinweg Schule machen sollte. Unterstützt wurde sie von den beiden einflussreichsten Persönlichkeiten der ASG, dem Ehrensekretär Peter Prager, Rechtsanwalt in Zürich, und dem Ehrenschatzmeister, dem angesehenen Luzerner Bankier Charles Falck. Zu Beginn der Saison finden Trainingslager statt, die nur für die Kader bestimmt sind, und an Pfingsten werden größere Veranstaltungen abgehalten. Die wichtigsten Etappen dieser Entwicklung können auch heute noch in der Schweizer Golf-Revue verfolgt werden, wobei der Junioren-Captain nicht nur über die Ereignisse berichtet, sondern insbesondere die Club zu einem entschlosseneren Handeln zugunsten der Junioren auffordert (SGR 1957/52).

Das zweite Juniorenlager wurde an Pfingsten 1958 in Lausanne durchgeführt. 33 Teilnehmende aus der ganzen Schweiz, darunter drei Mädchen, absolvierten ein Training, das von den Profis Georges Grisoni und Rigoletto Lanini sowie den beiden Brüdern Gérald und John Panchaud, die Amateure waren, geleitet wurde (Abb.6). Die erste Sitzung des Brevet sportif, einer praktischen und theoretischen Prüfung über die Kenntnis der Regeln, findet unter den wohlwollenden und zugleich strengen Augen von Peter Prager und Charles Falck statt (Abb. 7). Die Inhaber des Diploms haben nun das Recht, eine begrenzte Anzahl von Malen auf allen Golfplätzen der Schweiz kostenlos zu spielen (SGR 1958/56, S. 16-20).

Das Brevet Sportif

Es ist interessant, die Entwicklung der Junior*innen-Pfingstlager zu verfolgen: 1959 in Luzern 55 Teilnehmende (Abb. 8) (SGR 1959/64), 1960 in Lausanne (Abb. 9–11) 71 Teilnehmeende (SGR 1960/2) und 1961 in Blumisberg, wo zum ersten Mal eine Handicap-Grenze eingeführt wurde, nahmen 22 Junioren und 28 Juniorinnen teil. (Abb. 12) (SGR 1961/4).

Kadertrainingslager und die ersten internationalen Begegnungen

1959 markiert einen Wendepunkt. Eine kleine Gruppe von Junioren, die 1958 in Lausanne beobachtet wurde, erhielt eine Einladung an ein Training, das vom britischen Profi Bill Cox, einem zweimaligen Mitglied des englischen Ryder-Cup-Teams, geleitet wurde und sich zunächst an die Mitglieder der Herren-Nationalmannschaft und einige Schweizer Profis richtete. Im darauffolgenden Jahr fand das Juniorenlager für Kaderspieler im April erneut in Genf statt (Abb. 13). Einem ähnlichen Camp folgte 1961 ein Spiel zwischen der Juniorenmannschaft und einem Team von Schweizer Profis. Die Profis gewannen knapp mit 6,5 gegenüber 5,5. (Abb. 13.1, 13.2, 13.3, 13.4) (SGR 1961/3).

Eine starke Juniorenmannschaft nahm im Juli 1959 zum ersten Mal in der Geschichte des Schweizer Golfsports an einem internationalen Turnier teil, nämlich am Junioren-Pentagonal in Chiberta (Frankreich). Das Team wird von Otto Sulzer, dem ASG-Juniorenchef, angeführt, der den Juniorencaptain, der wegen seiner Rekrutenschule verhindert war, und den Profi Guillaume Barras ersetzt (SGR 1957/67). Die Schweiz belegt den bescheidenen letzten Rang (Abb. 14).

1960 erhielt die Schweiz den Zuschlag für die Ausrichtung des ersten Junioren-Hexagonals, das in Luzern stattfand. Das Schweizer Team belegte den vorletzten Platz, vor Belgien (Abb. 15) (SGR 1960/6). Im folgenden Jahr belegte die Schweizer Juniorenmannschaft in Bilbao (Spanien) im ersten europäischen Kriterium, das dem früheren Hexagonal für Junioren einen neuen Namen gab, erneut den vorletzten Platz vor Belgien (Abb. 16) (SGR 1961/7). Beim zweiten Criterium européen juniors 1962 (SGR 1962/6) belegte sie ebenfalls den vorletzten Platz.

Die Bestätigung für die erfolgreiche Politik der ASG im Juniorenbereich erfolgte 1961 bei der Mannschafts-Europameisterschaft der Amateure. Nicht weniger als vier Junioren, Martin Hodler, Ricky Moos, Philippe Huguenin und Guy Jaques-Dalcroze, wurden von Captain Antoine Barras an der Seite von Olivier Barras, Ruedi Müller und Pierre Ducrey aufgestellt (Abb. 17). Das beste Ergebnis der Qualifikation erzielte mit Philippe Huguenin ein Junior. Die Platzierung der Schweiz blieb jedoch bescheiden, denn sie belegte den 9. Platz von 10 teilnehmenden Ländern.

Das Jahr 1962 markiert das Ende der «heroischen» Zeit der Schweizer Juniorenbewegung und die Übergabe der Verantwortung von Otto Sulzer, dem ASG-Juniorenchef, und Pierre Ducrey, dem Juniorencaptain, an eine einzige Person, Alfred Schwarzenbach, der die Schweizer Juniorenmannschaft von 1963 bis 1970 geleitet hat (Abb. 18). Seit den Anfängen der Juniorenbewegung bestand eine ausgezeichnete Zusammenarbeit zwischen Guillaume Barras, dem Walliser Profi, der mit dem Golf Club Genève in Onex verbunden war, und Pierre Ducrey, selbst gebürtiger Walliser und in Crans-sur-Sierre verwurzelt. (Abb. 19).

Der Sieg bei der Junioren-Mannschafts-Europameisterschaft... fast

Der von Anfang bei der Ausbildung der jungen Spieler verlangte Rhythmus wird beibehalten und weiterentwickelt, allerdings mit anderen Orte, an denen die Trainings stattfinden, d.h. Ascona und Zürich-Zumikon ab 1963. Die internationalen Begegnungen werden zahlreicher und vielfältiger: 1964 findet ein Treffen mit einer spanischen Mannschaft statt, im selben Jahr und 1966 eines mit einer belgischen Mannschaft. 1966 organisiert die Schweiz ein Dreiländertreffen junger Mädchen zwischen Belgien, Italien und der Schweiz in Lausanne. Im Jahr 1967 kann die Schweiz jedoch keine Juniorenmannschaft für das «Criterium européen», da es an ausreichend qualifizierten Spielern mangelt. Die Situation beunruhigte die Schweizer Golfführung, insbesondere Peter Prager und Gregory Trippi, den Vorsitzenden der Sportkommission, sowie den neuen ASG-Präsidenten Pierre Turrettini, der die körperliche Verfassung der Spieler des Nationalkaders für unzureichend hielt.

Im Jahr 1967 kam es zu einer Wende, als der Franzose Roger Cotton als neuer Trainer verpflichtet wurde. Eine neue Generation von Spielern wuchs heran, die die großen Alten ersetzen sollte. 1968 nahm die Schweiz an der Junioren-Mannschafts-Europameisterschaft in Waterloo (Belgien) teil, bei der die Schweiz den 7.Platz belegte.

In Penina (Portugal) 1969 fanden alle Bemühungen ihren Höhepunkt. Genau zehn Jahre nach der ersten Teilnahme einer Schweizer Juniorenmannschaft an einem großen europäischen Turnier (1959, Chiberta) stand die Mannschaft mit Thomas Fortmann, Martin Kessler, Uli Lamm, Toni Matti, Peter Müller und Jürg Pesko im Finale der Junioren-Mannschafts-Europameisterschaft und konnte sich gegen das Team aus Schweden durchsetzen (Abb. A1). Am 18. und letzten Loch angekommen, verkündet Peter Müllers schwedischer Gegner, dass er das ganze Spiel mit 15 Schlägern gespielt hat. Anmerkung: Der 15. Club gehörte nicht dem schwedischen Spieler, sondern seinem Caddie. Dieser hatte ihn versehentlich im Golfbag mitgenommen. Die Regel ist formell, der Spieler verliert das Loch und Peter Müller erzielt einen Punkt, obwohl er eigentlich verloren hatte. Jürg Pesko hatte am 18. Loch der letzten Partie eine gute Ausgangsposition, um sein Spiel zu gewinnen oder im schlimmsten Fall all square zu beenden, was ein Play-off zur Folge gehabt hätte. Da wies der Captain der Schweizer Mannschaft, Alfred Schwarzenbach (sekundiert durch Vize-Captain Martin Hodler), Jürg Pesko an, das Spiel und damit den Sieg an seinen Gegner zu übergeben, da es seiner Meinung nach unsportlich gewesen wäre, wenn die Schweiz dank der Anwendung der 14-Club-Regel, ohne bewusstes Verschulden des betroffenen Spielers, Europameister geworden wäre. Die Schweiz verzichtete daher 1969 auf den Titel des Junioren-Europameisters, um nicht von der strengen, wenn auch absolut normalen Anwendung einer Regel zu profitieren. Diese Geste wurde bei der Preisverleihung gewürdigt und den europäischen Golfgremien zur Kenntnis gebracht. In der Folge beschloss das «Comité international des trophées du fairplay Pierre de Coubertin», das von Jean Borotra geleitet und unter anderem von der UNESCO unterstützt wurde, der Schweizer Juniorenmannschaft ein Ehrendiplom zu verleihen (Abb. A2). Das Diplom wird im folgenden Jahr dem ASG-Präsidenten Pierre Turrettini und dem Schweizer Captain Alfred Schwarzenbach im Rahmen einer feierlichen Zeremonie am Sitz der UNESCO in Paris überreicht. Es ist bemerkenswert, dass in den öffentlichen Stellungnahmen oder in den Artikeln der Schweizer Golf-Revue in den Jahren 1969-1970 kein Bedauern oder Fragen zur Rechtmäßigkeit und Angemessenheit der Entscheidung des Captains zu finden sind, sondern nur lobende Worte.

Die Schweizer Juniorenmannschaft machte in diesen Jahren weiterhin von sich reden: Bei der Europameisterschaft 1970 in Luxemburg belegte sie den dritten Platz, nachdem sie gegen Spanien und Deutschland gewann und sich nur Schweden geschlagen geben musste (Abb. A3). Bei der Europameisterschaft 1972 in Holland kam es dann zu einer Art Revanche, denn die Mannschaft U21 mit Thomas Fortmann, Joël Duc, Yves Hofstetter, Martin Kessler, Robert Kessler, Peter Müller und Charly Abrecht gewann das Endspiel gegen Schweden und den Titel des Junioren-Mannschaftseuropameisters. Captain war Martin Hodler, der 1970 die Nachfolge von Alfred Schwarzenbach angetreten hatte (Abb. A4).

In seinem Leitartikel in der Schweizer Golf-Revue (SGR 1972/8) würdigt der Autor den Captain, der es versteht, eine positive und freundschaftliche Atmosphäre in seinem Team zu schaffen. «Unser Sieg ist sein Sieg», sollte einer der Spieler erklären. Dem Captain steht der Trainer der Mannschaft, der Franzose Roger Cotton, zur Seite, der es versteht, den Spielern nach langer Vorbereitung das nötige Selbstvertrauen einzuflößen. Ein weiterer Beweis für den Erfolg der Schweizer Junioren war die Tatsache, dass zwei Mitglieder des Schweizer Teams, Tommy Fortmann und Yves Hofstetter, in die Junioren-Kontinentalmannschaft gewählt wurden, die im September desselben Jahres in Glascow gegen Großbritannien & Irland antrat. Der Captain der Kontinentalmannschaft war kein Geringerer als Martin Hodler. Er kannte die Atmosphäre bei diesem Spiel gut, da er selbst 1961 Mitglied der Kontinentalmannschaft gewesen war (Abb. A 19 Titelseite SGR 1972/9). Illustration

Der Verfasser des Leitartikels der Schweizer Golf-Revue titelt seinen Weihnachtsbeitrag 1970: «Schweizer Golf in seiner Volljährigkeit» (SGR 1970/12). Er hebt hervor, dass 1970 zum ersten Mal Schweizer Mannschaften in allen vier großen Amateur-Mannschaftmeisterschaften, den Weltmeisterschaften, Herren und Damen, sowie den Junioren- und Juniorinnenmeisterschaften vertreten waren. Er stellt außerdem fest, dass die Zusammensetzung der Herren- und Damenmannschaften fast identisch mit der der Junioren- und Mädchenmannschaften ist, und zieht daraus optimistische Schlüsse. Die Schweizer Meisterschaft der Junior*innen selbst macht 1971 einen wichtigen Schritt nach vorne: Das Match Play wird zugunsten des Stroke Play über 72 Löcher aufgegeben. In der ersten Ausgabe der Meisterschaft nach dem neuen Modus nahmen 22 Junioren und 10 Juniorinnen teil. Bei den Junioren gewann Rober Kessler vor Peter Müller nach einem spannenden Play-off, das bis zum 6. Zusatzloch dauerte. Bei den Juniorinnen gewann Astrid Beck gegen Barbara Zeerleder.

Der Aufstieg des Juniorinnengolfs wird dadurch symbolisiert, dass 1969 in Genf-Onex die zweite Mannschafts-Europameisterschaft für Juniorinnen stattfindet, an der natürlich auch ein Schweizer Team teilnimmt.

1971–1980: Das Jahrzehnt der strukturellen Veränderungen

Der Übergang der Schweizer Juniorenmeisterschaft erneut zum Stroke Play über 72 Löcher ist nur ein Symbol für tiefgreifende Veränderungen. Unter der Leitung des Juniorencaptains Martin Hodler werden zwei Spieler des Nationalkaders zu «Regionaldelegierten» ernannt, die die Unterstützung junger Spieler fördern sollen. Es wird dabei festgestellt, dass einige Vereine in der Schweiz noch keine Verantwortliche für die Junior*innen ernannt haben und keine regelmäßigen wöchentlichen Trainingseinheiten unter der Leitung der örtlichen Profis stattfinden.

Um Abhilfe zu schaffen, lädt der als Nachfolger von Martin Hodler neu ernannte Junioren-Captain Yves Hofstetter im September 1975 23 Vereine nach Neuchâtel ein. 12 antworten nicht und von den verbleibenden 11 lassen sich 4 entschuldigen. Zwei neue Regionalverantwortliche werden ernannt, Suzanne Kessler für die Deutschschweiz und Gérard Bagnoud für die Romandie. Die Brevet Sportif-Prüfung, die 1958 zum ersten Mal durchgeführt wurde, wird völlig neu organisiert. In einem jährlichen Finale sollen die Träger dieser wertvollen Auszeichnung gegeneinander antreten. Auch über das Alter der Junioren wird nachgedacht: Die Altersgrenze von 21 Jahren ist schnell erreicht und man erkennt, dass es wichtig ist, immer jüngere Junior*innen einzubeziehen.

Photos Yves Hofstetter, Pierre Wellauer, Suzanne Kessler Fig. A10, A11, A12

In einer Stellungnahme, die er selbst als „utopisch“ bezeichnet, schreibt Yves Hofstetter, dass «es ideal wäre, wenn jeder Verein mindestens zwanzig Jugendliche zwischen 10 und 12 Jahren hätte, die regelmäßig spielen». Die von ihm geforderten jüngeren Kader würden Mannschaften bilden und in Meisterschaften gegeneinander antreten. Der Captain der Junioren befürwortet außerdem ein frühes körperliches und technisches Training. Um dies zu unterstützen, schlägt er die Entwicklung von regionalen Strukturen vor. (SGR 1976/1). Die vorgeschlagenen Massnahmen werden schrittweise eingeführt. Sie bestimmen die Organisation des Schweizer Golfsports bis in das 21. Jahrhundert.

Ganz konkret: Der Schweizer Juniorencaptain und der Juniorencaptain des Golf Club Lausanne, Pierre Wellauer, bauen in der Wintersaison 1975/76 in einem spezialisierten Institut ein spezielles körperliches Training für Junioren auf (SGR 1976/3). Und zum ersten Mal wurde im Golfclub Montreux-Aigle ein Trainingslager für das Kader «Junioren unter 16 Jahren, abgehalten, an dem der Schweizer Nationaltrainer für Kondition, Caspar Burn, teilnahm. Im Jahr darauf findet in Magglingen, dem Mekka des Schweizer Sports, ein reines Konditionstraining statt, bei dem die Nationalkader unter der Leitung des Nationaltrainers Caspar Burn zusammenkommen. (Fig. A5, A6, A7). Die eigentlichen technischen Trainingslager wurden jedoch nicht aufgegeben, nur unter anderen Vorzeichen: Die Kaderspieler wurden nach Valescure in Südfrankreich aufgeboten.

Otto Dillier, der Herausgeber der Schweizer Golf-Revue, war immer ein Querulant und oft ein Kritiker. In einem Leitartikel (SGR 1977/7) stellte er die jahrelange Linie der ASG, junge Spieler auf jede erdenkliche Weise zu fördern, in Frage. Seine Stellungnahme führte zu einer sehr entschiedenen, ja polemischen Antwort von Gregory Trippi, dem Präsidenten der Technischen Kommission, und Yves Hofstetter (SGR 1977/9), die die verschiedenen Facetten der Unterstützung der ASG für Junioren aller Altersstufen zusammenfasste.

In ihrer Antwort gehen Gregory Trippi und Yves Hofstetter auf einen immer wiederkehrenden Punkt ein: Die Rolle der Vereine bei der Förderung der Junior*innen. «Wenn der Club nichts für die Junior*innen tut», schrieben sie, «sind alle Bemühungen der ASG umsonst». Das große Junior*innen- und Nachwuchstreffen im Mai 1978 auf dem Golfplatz von Breitenloo war ein Erfolg. Während die 27 Junioren  und 6 Juniorinnen die Zürcher Juniorenmeisterschaft bestreiten, nehmen 60 Nachwuchsspielerinnen und -spieler aus 11 Clubs an einem Trainings- und Auswahllager teil, das unter der Aufsicht von zwei Profis, Robert Lanz und Jacky Bagnoud, und dem nationalen Konditionstrainer Caspar Burn steht. Das Lager wird von Yves Hofstetter, Captain der ASG-Junioren, und Pierre Wellauer, ASG-Verantwortlicher für die Nachwuchskader, sowie von Suzanne Kessler, Juniorenverantwortliche für die Ostschweiz, geleitet. Halten wir das vorausschauende Wort von Robert Lanz fest: «Es ist entscheidend, dass man so früh wie möglich anfängt, mit acht Jahren, wenn es möglich ist. Ich mag es, wenn Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren mit dem Golfsport beginnen. Wenn ein Jugendlicher mit 15 Jahren nicht den Durchbruch geschafft hat, oder zumindest ein Handicap hat, wird er den Anschluss verpassen.» Die Leiter des Camps freuen sich, dass sie ein Kader von etwa 20 Nachwuchstalenten ausbilden können. Sie stellen zudem fest, dass 23 von 27 Vereinen einen Juniorenleiter ernannt haben. (Abb.A8-A13) (SGR 1978/5).

Was die internationalen Wettkämpfe betrifft, ist die Organisation in Lausanne der Junioren Team-EM in Lausanne hervorzuheben. (Fig. A14) sowie 1974 die Teilnahme einer Mannschaft mit Charly Abrecht, Markus Frank, Robert Kessler, Pierre Magistretti, Felix Neuscheler, Carlo Rampone und Hugo Kaeser (Ersatzmann), die den 9. Rang von 13 Ländern belegte. Ebenfalls 1974 belegte die Schweiz bei einem Vierländerkampf der Junioren in Schweden den 3. Rang. Im gleichen Jahr gewann Yves Hofstetter die internationale Amateur-Meisterschaft von Schweden (SGR 1974/9). 1975 richtete die Schweiz die Junioren-Mannschafts-Europameisterschaft auf dem Golfplatz Genf-Cologny aus (SGR 1975/8). Das Kontinentalteam, das 1972 in Glascow gegen Grossbritannien & Irland antrat, wurde von Kapitän Martin Hodler angeführt und umfasste mit Yves Hofstetter und Thommy Fortmann zwei Schweizer Junioren.(Fig. A 15).

Die Schweizer Meisterschaft für Junioren und Boys und ihre Entwicklung ab 1973

Die Schweizer Meisterschaft der Juniorinnen und Girls und ihre Entwicklung ab 1964

Schweizer Junioren und Boys bei den Mannschafts-Europameisterschaften

Rangliste der Schweizer Teams bei der Junioren-Team-EM

Rangliste der Schweizer Teams bei der Boys-Team-EM (Jean-Louis Dupont Trophy)

Mädchen und Girls bei den Mannschafts-Europameisterschaften

Rangliste der Schweizer Mannschaften bei der Team-EM für Mädchen

Drei Pionierinnen

Drei junge Frauen sind die Pionierinnen des Schweizer Profigolfs: Carole Charbonnier, Régine Lautens und Evelyn Orley. Alle drei stützten sich auf eine bemerkenswerte Erfolgsbilanz als Juniorinnen und später als Amateurspielerinnen, bevor sie ins Profilager wechselten.

Carole Charbonnier wurde 1956 im Kongo geboren und wuchs in Sambia auf, bevor sie 1974 in die Schweiz zog. Sehr schnell schaffte sie es in das Mädchenkader und dann in die Mädchen-Nationalmannschaft. 1975 gewann sie als 19-Jährige die Juniorenmeisterschaften in der Schweiz, in Frankreich und in Spanien. 1980 wurde sie Proette und spielte als erste Schweizerin und eine der ersten Europäerinnen auf der amerikanischen Tour.

Régine Lautens, geboren 1960, wurde Schweizermeisterin der Junioren 1978, 1979 und 1981, Schweizermeisterin der Damen im Match Play (1977) und französische Meisterin der Juniorinnen (1980). Sie spielt sowohl in der Schweizer Junioren- als auch in der Damenmannschaft. Ihre Erfolge als Amateurspielerin veranlassten sie, ins Profilager zu wechseln. Von 1988 bis 2003 spielte sie auf der European Ladies Tour und der Kopsaido-Tour in Asien.

Evelyn Orley, geboren 1966, gewann die Schweizer Meisterschaft der Mädchen 1980 und 1983. Im selben Jahr gewann sie mit 17 Jahren die Girls Amateur Championship in Grossbritannien. Zusammen mit ihrer Schwester Jackie studierte sie in den USA und spielte im Team der Duke-Universität in Nordkalifornien. 1990 wurde sie Proette.

Politik der Nachwuchsförderung durch die Dachorganisation des Schweizer Golfsports, ASG/Swiss Golf

Organisation der Juniorenförderung 1980–2010

Ende 1978 übergab Yves Hofstetter, der im vergangenen Jahrzehnt eine Schlüsselrolle bei der Unterstützung des Nachwuchses und der Entwicklung des Junioren- und Nachwuchsgolfs gespielt hatte, das Captain Amt an Gérard Bagnoud aus Crans-sur-Sierre, dessen Amtszeit nur von kurzer Dauer war. Seine Nachfolger wurden 1981 Rolf Hausamann und ab 1985 Markus Frank. Die ASG gelingt es, den amerikanischen Golfprofi Volker Kajewski zu engagieren.

Die Clubs von Crans, Blumisberg und Lausanne organisierten abwechslungsweise Meisterschaften für den Nachwuchs. (Fig. A23, A 24, A25, A26).

Die Schweizer Golfzeitung veröffentlicht ein Porträt des neuen Nationaltrainers Volker Krajewski und lässt ihn ausführlich zu Wort kommen (SGR 1980/6 und 1982/10). Volker Krajewski, der 1945 in Deutschland geboren wurde und später als Profi in den USA tätig war, wurde vom Golf Club Genf engagiert, bevor er Schweizer Nationaltrainer wurde. (Fig. A27). Er versucht, die Früchte seiner umfangreichen Turniererfahrung an die Schweizer Junior3innen weiterzugeben. Die Juniorenleiter selbst geben Interviews (so Rolf Hausamann SGR1981/5 und 1982/6) oder schaffen Möglichkeiten, um ihre Ansichten über die Ausbildung und das Training von Jugendlichen zu verbreiten, um Fortschritte zu erzielen und einen gewissen Grad an Exzellenz zu erreichen. Captain Rolf Hausamann ist der Ansicht, dass das Reservoir der Junioren mit rund 1000 Spielenden immer noch zu bescheiden ist (siehe auch Yves Hofstetter RSG)

1981/6 und Markus Frank SGR 1981/5). Ab 1983 wurde die Schweiz in vier Regionen aufgeteilt, die jeweils von einem Verantwortlichen und einem Trainer geleitet wurden (SRG, 1983, 4). Markus Frank, der sich als Junior und später als Mitglied der Schweizer Mannschaft so ausgezeichnet hatte, dass er als der beste Spieler seiner Zeit galt, wird neuer Captain. (Fig. A28). (Fig. 29). Der spanische Profi Angel Gallardo tritt die Nachfolge von Volker Kajevski als Nationaltrainer an. Seine Erfolge bei Profiturnieren und sein Enthusiasmus machen ihn zu einem sehr beliebten Coach. Er organisiert 1985 und 1986 zwei Trainingslager auf Mallorca für das gesamte Schweizer Kader, Boys und Nationalmannschaften, Mädchen und Buben, es folgen Turin und La Manga und 1989 erneut Mallorca.

1990 will die ASG der Juniorenbewegung neuen Schwung verleihen und ernennt die 31-jährige Carlotta Vannini, Schweizer Meisterin und Mitglied der Damen-Nationalmannschaft, halbtags zur Leiterin des Mädchentrainings. Diese Ernennung wird als neue und originelle Initiative angepriesen, die vom neu ins Amt gekommenen ASG-Präsidenten Ugo Sadis unterstützt und gefördert wird. Das Pflichtenheft der neuen Verantwortlichen umfasst unter anderem die Förderung der Vereine, die als noch zu wenig aktiv in der Unterstützung der Juniorinnen betrachtet wird. Die ASG investiert dafür die Summe von 250'000 Franken. Zum Vergleich: Im Tennis werden zu diesem Zeitpunkt 1,5 Millionen für die gleiche Aufgabe aufgewendet (RSG, 1990/3). Nach der Junioren Mannschafts-Europameisterschaft 1990 in Turin bewunderte der Captain der Schweizer Juniorenmannschaft, Charles-André Bagnoud Fig. A30) die Ergebnisse einiger anderer Mannschaften und stellte fest, wie weit sie den Schweizern überlegen waren. Dies abgesehen von einigen Einzelpersonen: Paolo Quirici und die ehemaligen Juniorinnen und anschliessend Proetten Evelyn Orley und Régine Lautens (RSG 1990/8). Paolo Quirici (Fig. A31) war 1988 in die kontinentale Juniorenmannschaft gewählt worden, die gegen das Team Großbritannien & Irland antrat. Die Kontinentaleuropäer verloren mit 10,5 zu 13,5.

1991 wurde Yves Hofstetter Vorsitzender der Sportkommission. Die Führungsriege der Junioren und Boys wurde weiter ausgebaut und Felicitas Caviezel und Roberto Garré wurden zu Junioren- und Boys-Captains ernannt. 1994 verkündete die ASG unter der Leitung von Yves Hofstetter das «Konzept Golf 2000». Die technische Grundausbildung der Junior*innenen wird den Clubs übertragen, während sich die Trainingslager auf mentale, körperliche und taktische Aspekte konzentrieren. Jeder Spieler wird ein Büchlein mit sich führen, in dem er die Früchte seiner Erfahrungen festhält. Ian Blomqvist, der neue Nationaltrainer schwedischer Herkunft, der 1992 sein Amt antrat, wird das «Swiss Golf Team» (Fig. A32). betreuen (SGR 1994/3). Zum allgemeinen Bedauern verstarb Ian Blomqvist 1996. Sein Nachfolger als Nationaltrainer wurde der britische Profi Graham Kaye, der sein Amt 1996 übernahm und 15 Jahre später, im Mai 2011, zurücktrat. Der 1945 geborene Kaye spielt eine Schlüsselrolle in der Entwicklung des zeitgenössischen Schweizer Turniergolfs. (Fig. A 33).

Der Aufstieg von Graham Kaye zum Vollzeit-Nationaltrainer wird von Yves Hofstetter, dem Präsidenten der Technischen Kommission, begrüsst: «Wir wünschen uns, dass er eine Erfolg bringende technische Marschrichtung vorgibt. Er wird sich um das Training der Nationalmannschaften kümmern und die Regionen und Vereine bei ihrer Ausbildungs- und Auswahlarbeit unterstützen» (Dialogue, ASG-Kommunikationsbulletin, April 1996). Die Bilanz des ersten Jahres war sehr positiv (Dialogue, ASG Communication Bulletin, November 1996). Wie geht es weiter? In einem Interview ist Graham Kaye der Meinung, dass in den 1970er und 1980er Jahren die besten Amateurspieler den Golfsport nur als Hobby betrieben haben. Er sieht, dass sich ein Wandel abzeichnet, da sich immer mehr junge Spielerinnen und Spieler für eine Karriere als Profi entscheiden (RSG, 1999/3). Eine ähnliche Position vertrat Chefredakteur Piero Schäfer bereits 1998 in einem Leitartikel der Schweizer Golf-Revue (SGR 1998/3). Raphael de Souza wurde dank seines zweiten Platzes bei den British Boys für das europäische Team am «Junior Ryder» selektioniert (SGR 1999/5). (Fig. A34) Im Jahr 2001 gewann er sogar die «British Boys Championship», der erste Sieg eines Nicht-Briten bei diesem Turnier.

1996 trat Martin Kessler die Nachfolge von Yves Hofstetter als Präsident der Technischen Kommission an. Während seiner sechsjährigen Amtszeit (1997–2002) wurde die Nachwuchsförderung fortgesetzt und die Strukturen wurden gestärkt, ohne dass es jedoch zu grundlegenden Änderungen kam. Als Martin Kessler sein Amt niederlegte, verglich er Golf mit Tennis: Auf der einen Seite 200.000 Spieler und 50.000 Junioren, auf der anderen Seite 40.000 Golferinnen und Golfer und 4000 Juniorinnen und Junioren, was einen Roger Federer im Golf sehr unwahrscheinlich macht (SGR 2002/6, S. 10).

Schweizer Junioren und Jugendspieler in den USA

Die Gewissheit, dass ein Aufenthalt an einer amerikanischen Universität zu positiven Ergebnissen führen würde, verbreitete sich schon früh in den Kreisen der jungen Spielerinnen und Spielern und auch bei ihren Eltern. Jackie Orley und ihe Schwester Evelyn Orley, die bald Profis wurde, gingen einer beeindruckenden Anzahl junger Schweizer Spieler in den USA voraus, gefolgt von weiteren Juniorinnen. Zu nennen sind bei den Junioren Raphael de Sousa, Julien Clément, Marc Chatelain, Nicolas Sulzer, Martin Rominger, Tino Weiss, bei den Mädchen Niloufar Azam und ab 2014 Albane Valenzuela sowie die Schwestern Kim und Morgane Métraux. In einem Interview wiederholt Markus Gottstein, der Vorsitzende der Spitzensportkommission, dass seiner Meinung nach die beste Ausbildung für Spielerinnen und Spieler die zur Elite gehören möchten, durch einen Aufenthalt an einem amerikanischen College gegeben ist (SGR, 2014/1). Im Jahr 2017 sind es nicht weniger als 18 Spielerinnen und Spieler, die ein Programm aus Studium und Golf absolvieren. Die meisten von ihnen möchten später einmal Profi werden. Was sie am meisten vermissen? Familie, Freunde und ... europäisches Essen (SGR2017/3, S. 28-30). Im akademischen Jahr 2022-2023 sind es 10 Spielerinnen und 13 Spieler, insgesamt 23 Schweizer Golferinnen und Golfer, die an amerikanischen Universitäten immatrikuliert sind (SGR 2023/01). (Fig. A 35, A 36, A37).

2005 schreibt die Tageszeitung Le Temps: «Das vom Schweizerischen Golfverband (ASG) eingeführte Talentsuchsystem zielt in der Tat darauf ab, die seit gut zehn Jahren vom Nationaltrainer Graham Kaye geführte Arbeit zu verfestigen. Sie hat es einer Generation Juniorinnen und Junioren, sowie Amateurinnen und Amateuren, ermöglicht, unverhoffte Ergebnisse zu erzielen (2. Platz bei der U18-Mannschafts-EM im Jahr 2001, 4. Platz bei der WM der Amateure im Jahr 2004 und 3. Platz bei der Mannschafts-EM der Amateure 2005)».

Die kürzlich erfolgte Einstellung von zwei Nationaltrainern geht ebenfalls in diese Richtung. Christophe Bovet und Patrick Kressig sollen das Land bereisen und die vielversprechendsten Spielerinnen und Spieler ausfindig machen, um sie dank den nationalen Strukturen weiter zu bringen. «Es gibt nur so wenig Golferinnen und Golfer in der Schweiz, dass man sich sehr um sie kümmern muss», sagt der Genfer Nicolas Sulzer, auch er ein Produkt dieses Förderungssystems und der einzige Schweizer, der 2004 in Crans den «Cut» geschafft hat.» (Le Temps, 5. September 2005).

Auch die NZZ ist nicht untätig:

«Der Coach des Schweizer Amateur-Nationalkaders, Graham Kaye, hat einen neuen Begriff kreiert, um das Potenzial des Schweizer Golfsports besser auszuschöpfen: Den Clément-Effekt. Kaye ist überzeugt, dass die sensationelle Qualifikation des 22-jährigen Genfers Julien Clément für die European-PGA-Tour 2003 nachhaltig in der Schweizer Juniorenszene nachwirken wird. Besonders wenn es Clément gelingen wird, die Karte Ende Saison zu bestätigen. Der Nationalcoach ist überzeugt, dass dies die jungen Schweizer Eliteamateurinnen und -amateure anspornen und ihnen den Glauben vermitteln wird, dass auch sie das große Ziel - einen regulären Platz auf den europäischen Touren - erreichen können. Erster und wichtigster Schritt zur Etablierung des Clément-Effektes ist eine weitere «Schweizer Karte» auf den großen Touren. Und Kaye macht keinen Hehl daraus, wer in seinen Augen der aussichtsreichste Aspirant auf dieser zweiten Karte ist: Der Genfer Raphaël di Sousa. Kaye ist überzeugt, dass sich in den nächsten zehn Jahren für die Schweiz die Chance ergeben sollte, einen Ryder-Cup-Teilnehmer zu stellen.“ (NZZ, 06.05.2003).

2003 übergab Martin Kessler den Vorsitz der Technischen Kommission an Markus Gottstein, ebenfalls ein ehemaliges Mitglied des Schweizer Amateur Teams. Bereits 2002 hatte die ASG eine Junioren- und Nachwuchskommission gegründet und Barbara Eberhart mit dem Vorsitz betraut. Letztere bekräftigt in der Schweizer Golf-Revue ihren Glauben an Golf als Leistungssport (RSG 2004/4). Die Zeitschrift widmet mehrere Seiten der Neuorganisation des Juniorenbereichs: Die Struktur nach Altersklassen: unter 14 Jahren (bald unter 12 Jahre) sowie 14 bis 18 Jahre. Der Begriff «Junioren» wird nun für Jugendliche zwischen 18 und 21 Jahren verwendet und gilt sowohl für Buben als auch für Mädchen. Man schafft zwei Regionen und setzt an ihre Spitze bezahlte Vollzeitprofis, Patrick Kressig für die Region Nordost, Christophe Bovet für die Region Südwest. Beide stehen unter der Leitung des Nationaltrainers Graham Kaye, der von Regine Lautens für die Damen unterstützt wird. Es wird noch einmal auf die zentrale Rolle der Clubs hingewiesen (RSG 2004/ und 2005/5). Graham Kaye veröffentlicht ein Editorial über die so wichtige Rolle der Junioren-Verantwortlichen in den Clubs (RSG 2005/6). 2009 löst Roman Spring Patrick Kressig als Coach für die Region Nordwest ab.

Die Saison 2007 ist enttäuschend. Die erhofften Ergebnisse in allen Bereichen sind nicht eingetoffen. Der Nationaltrainer Graham Kaye bringt die Dinge auf den Punkt (RSG 2007/6). Aufgrund des schlechten Abschneidens bei der Mannschafts-Europameisterschaft in Turin verzichtet die ASG sogar darauf, eine Mannschaft zu den Mannschafts-Weltmeisterschaften der Amateure in Australien zu entsenden. Für Markus Gottsetin, Präsident der Technischen Kommission, ist die Rekrutierungsbasis der Schweizer Golferinnen und Golfer nach wie vor zu schmal, die jungen Nachwuchsspielerinnen und -spieler sind nicht leistungsfähig genug, sie geben sich der Leichtigkeit des Stablefords hin, was sie nicht auf die viel anspruchsvolleren Stroke-Play-Turniere vorbereitet (SGR 2008/4). Dasselbe Thema (Schweizer Plätze zu einfach, Stroke-Play-Wettbewerbe nicht zahlreich genug) wird 2009 von Markus Gottsetin und Graham Kaye aufgegriffen (SGR 2009/4). Dabei ist anzumerken, dass die ASG 1960 24 Clubs und 3000 Spielende zählte, während 2008 bereits 73'000 in 94 Clubs und in der ASGI sowie bei Migros GolfCard registriert waren!

Ein kleiner Trost ist das hervorragende Ergebnis des Schweizer Girls Teams, das bei der Mannschafts-Europameisterschaft in Schottland den 4. Platz belegt hat. (RSG 2008/4).

Barbara Eberhart, die Vorsitzende der Nachwuchskommission, gibt der früher als Junioren- Bewegung bezeichneten Initiative eine neue Richtung: Der Schwerpunkt liegt auf Turnieren für Buben und Mädchen unter 12 Jahren. Um ihnen lange Anfahrtswege zu ersparen, treten die Teilnehmenden zunächst in regionalen (Ost und West) Wettbewerben gegeneinander an, bevor es ein großes nationales Finale gibt. Dieses gut strukturierte Programm wird 2008 eingeführt (SGR 2008/1, S. 52-53). Das Kindertraining erhält zusätzliche Aufmerksamkeit, indem Rolf Altorfer, der dem Bundesamt für Sport angegliedert und unter anderem in Magglingen tätig ist, beigezogen wird. In einem ausführlichen Interview erklärt er die Bedeutung und die Hintergründe der Kinderpsychologie in Bezug auf den Golfsport (SGR 2009/3, S. 24-26). Um insbesondere Mädchen zu fördern, wurde das Programm «Girls&Golf» ins Leben gerufen, aus dem 2017 «Girls4Golf» wurde.

Die Bilanz der Bemühungen im Jahrzehnt 2000-2009 ist grundsätzlich positiv, wie die folgenden Zahlen zeigen: Sie beziehen sich auf die Girls und Boys die regelmäßig an den von den Clubs organisierten Trainings teilnehmen:

2000: 1371 Boys und 633 Girls

2009: 2345 Boys und 1237 Girls.
Im Jahr 2009 haben 90 Boys und 23 Girls ein Handicap von 4,4 oder weniger. (Fig. A39).

Das Jahrzehnt 2010–2020: Die Verwirklichung einer Nachwuchspolitik

Das Jahrzehnt 2010-2020 wird von drei jungen Spielerinnen dominiert, Albane Valenzuela und den Schwestern Kim und Morgane Métraux. Die Resultatlisten dieser drei Spielerinnen stützen diese Feststellung:

Morgane Métraux, geboren am 18. März 1998, wurde im Alter von zehn Jahren von ihren Eltern im Golfclub Lavaux zum Golfspielen gebracht, bevor sie zum Golf-Club Lausanne wechselte. Sie gewinnt 2011 den Brutto-Final des Credit Suisse Girl +14 Turniers. 2012 schafft sie den Cut bei der Junior Open Championship in Großbritannien und wird 2013 für das Schweizer Girls-Team und 2014, 2015, 2016 und 2017 in das Schweizer Damen-Nationalteam selektioniert. Sie wird zweimal für die Espritio Santo Trophy (2014 und 2016) und 2017 für das europäische Team der Vagliano Trophy aufgeboten. Im Jahr 2017 qualifizierte sie sich für die Ladies US Open. Nach einem erfolgreichen Studium an der Florida State University wird sie 2018 im Alter von 20 Jahren Profi. 2023 qualifiziert sie sich für die LPGA und nimmt an den Olympischen Spielen in Paris 2024 teil.

Kim Métraux, Morgane’s ältere Schwester, geboren am 21. Mai 1995, begann ebenfalls auf dem Golfplatz von Lavaux, bevor sie Mitglied des Golf Club Lausanne wurde. Im Alter von 17 Jahren wurde sie 2012 für das Schweizer Girls-Team anlässlich der Mannschafts-Europameisterschaft selektioniert, 2013 war die erneut der Fall. Sie zeichnete sich bei der Mannschafts-Europameisterschaft der Damen aus, bei der das Schweizer Team 2014 die Bronzemedaille und 2015 die Silbermedaille gewann. Mit Morgane nimmt sie an zwei Mannschaftsweltmeisterschaften der Damen teil und spielt zweimal in der Espirito Santo Trophy (2014 und 2016). 2018 machte sie einen Abschluss in Business Management an der Florida State University und wechselte im gleichen Jahr, zusammen mit ihrer Schwester Morgane, ins Profilager.

Albane Valenzuela wurde am 17. Dezember 1997 in New York City als Tochter eines aus Mexiko stammenden Vaters und einer Mutter mit französischer Staatsangehörigkeit geboren. Im Alter von 14 Jahren entschied sie sich für die Schweizer Staatsbürgerschaft. Sie ist Mitglied des Golf Club de Genève. Im Alter von 16 Jahren gewann sie die Internationale Schweizer Meisterschaft in Genf. Wie Kim und Morgane Métraux vertrat Albane Valenzuela die Schweizer Farben bei der Mannschafts-Europameisterschaft der Juniorinnen 2012 und 2013, und bei der Mannschafts-Europameisterschaft der Damen 2014, 2015 und 2017. Sie vertrat die europäischen Farben bei der Vagliano Trophy 2015, 2017 und 2019, bei der Esperito Santo Trophy 2014 und 2018 und schließlich bei der Junior Vagliano Trophy 2013. Sie überstand den Cut bei den American Open der Damen 2016. Sie vertrat die Schweiz bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio und anschließend als Profi bei den Olympischen Spielen 2021 in Tokyo und 2024 in Paris. Albane Valenzuela hat sich für die LPGA 2020 qualifiziert und war damit eine weitere Schweizerin seit Carole Charbonnier 1980 und Evelyne Orley1993 auf der weltweit besten Damentour.

2014 belegte das Schweizer Team bei den Mannschafts-Europameisterschaften der Damen in der Slowakei den dritten Platz. Es hatte vier Juniorinnen in seinen Reihen: Die beiden Schwestern Kim und Morgane Métraux (17 und 19 Jahre), Gioia Carpinelli (17 Jahre) und Albane Valenzuela (16 Jahre). Fig. A40).

Das Jahr 2015 ist geprägt von der Silbermedaille, die die Damen-Nationalmannschaft bei der in Dänemark stattfindenden Amateurinnen-Mannschafts-Europameisterschaft gewinnt. Es überrascht nicht, dass die Métraux-Schwestern und Albane Valenzuela dabei sind. Morgane und Albane sind zu diesem Zeitpunkt 18 Jahre alt, Kim ist 20 Jahre alt. Zu dem Trio gesellt sich Azelia Meichtry aus Siders, die ebenfalls 18 Jahre alt ist. Im selben Jahr kündigt sich ein zukünftiger Star des Schweizer Frauengolfs an: Chiara Tamburlini, die mit 15 Jahren auf dem Golfplatz des OSGC Niederbüren die Schweizer Meisterschaft U16 und U18 mit zwei fantastischen Runden, 68 und 67 (Platzrekord), gewinnt. Fig. A41).

2018 gewann Yael Berger die Bronzemedaille bei den British Girls Championships (RSG 2018/5), 2020 folgte Elena Moosmann Fig. A42mit dem gleichen Rang. Letztere, 2002 geboren, zeichnet sich ab 2017 durch eine Reihe von Siegen aus. Sie schafft es in verschiedene Schweizer Nationalmannschaften, Girls und Damen, und wird 2018 und 2022 in das europäische Team «Espirito Santo» gewählt. Im Jahr 2013 wird sie im Alter von 21 Jahren Profi. Fig. A43, A44, A45).

Junioren werden Profis in einer der verschiedenen Touren

Die Siegerliste der Schweizer Meisterschaften, Junioren und Boys, vereint die Namen der meisten Spieler, die sich in den vergangenen vierzig Jahren in das Abenteuer einer der Profi-Touren gewagt haben:

  • Carlos Duran, Meister bei den Boys 1981 und 1983, Meister bei den Junioren 1983 und 1984.
  • Steve Rey, Meister bei den Boys 1984 und 1987, Meister bei den Junioren 1987
  • Paolo Quirici, Meister der Junioren 1986
  • Nicolas Sulzer Meister der Boys 1994 und 1995, Meister der Junioren 1998
  • Julien Clément Meister der Junioren 2000
  • Raphael de Souza Meister bei den Boys und Junioren 2001 und 2003
  • Marc Dobias Meister bei den Boys 2004 und 2006
  • Jeremy Freiburghaus Meister bei den Boys U14 2010 und U18 2013
  • Joël Girrbach Meister bei den Boys U18 2011
  • Cedric Gugler Meister bei den Boys U12 2012 und U18 2017.
  • (Fig. A 46, A 47, A 48)

 

Eine kleine Anzahl von ihnen klassiert sich in den Top 5 des European Masters/Swiss Open in Crans: Paolo Quirici 4. 1989 und 5. 1991, Julien Clément 3. 2008 und schliesslich Cédric Gugler 4. 2024. Christophe Bovet beendete das Turnier 1997 mit einer brillanten 64er Runde auf dem 18. Rang. Bereits als Amateure verteidigten die meisten von ihnen die Schweizer Farben in den Nationalmannschaften der Boys-, Junioren- und Amateur-Mannschafts-,Europameisterschaften sowie den Amateur-Weltmeisterschaften. Paolo Quirici qualifizierte sich 1988 für die kontinentale Juniorenmannschaft, die gegen Großbritannien & Irland antrat. 2001 gewann Raphael de Sousa das British Boys Championship, der erste Sieg eines Nicht-Briten bei diesem Turnier. 2015 gewann Jeremy Freiburghaus im Alter von 19 Jahren das Olivier-Barras-Memorial in Crans-sur-Sierre, obwohl er noch Amateur war. Was Joël Girrbach ist er der erste Golfer, der bei Olympischen Spielen die Schweiz vertrit, dies 2024 in Paris. Der aktuell vielversprechendste Spieler ist zweifellos Cédric Gugler, der 2024 drei Siege in der Pro Golf Tour errungen und sich für die Challenge Tour qualifiziert hat. Seine gute Leistung in Crans-sur-Sierre qualifiziert ihn für die Irish Open 2024.

Frauen, Männer und Strukturen

Graham Kaye, Nationaltrainer seit 1996, tritt 2011 nach 16 Jahren Tätigkeit zurück. Sein Nachfolger ist der Finne Timo Karvinen (Foto RSG 2010/2, S. 16). Auch die Mädchen werden nicht vergessen: Als Nachfolgerin von Régine Lautens verpflichtet die ASG die Kanadierin Denise Lavigne als Nationalcoach Ladies and Girls, zusammen mit den beiden Captains Corinne Rey (West) und Annette Weber (Ost).

Für 2013 reorganisiert die ASG die Nachwuchsförderung (weiterhin unter der Leitung von Barbara Eberhart) durch die Schaffung von sechs Regionen mit je einem Regionaltrainer und einem „Fitness“-Verantwortlichen. Die Jugendlichen werden in drei Altersklassen eingeteilt: U10, U12,  U14, U16, wobei zusätzlich Teams für Ost und West, «Boys & Girls», gebildet werden. Das angestrebte Ziel ist es, die Basis zu verbreitern, indem man  immer jüngere Talente entdecken will. (RSG, 2012/3, S. 57-57). Gekrönt werden diese Reformen ab 2014 durch die Zusammenlegung der beiden Kommissionen für Nachwuchs- und Spitzensport zu einer einzigen Kommission, die von Markus Gottstein geleitet wird. Barbara Eberhart tritt nach siebenjähriger Tätigkeit zurück. Der Profi Paolo Quirici wird als Sportdirektor der ASG eingesetzt. Er wird Chef der National- und Regionaltrainer.

Ohne grösste Höhen zu erreichen, spielte der 1967 geborene Paolo Quirici zunächst in den Nationalmannschaften der Junioren und Amateure, bevor er 1989 im Alter von 21 Jahren Profi wurde. In seinen zwölf Jahren auf der European Tour und der Challenge Tour gewann er zwar kein Turnier, erreichte aber zehnmal eine Top10-Klassierung, darunter in seinem ersten Jahr als Profi einen 4. Rang bei den European Masters/Swiss Open in Crans-sur-Sierre, gleichklassiert wie Severiano Ballesteros. Unterstützt vom Präsidenten der Spitzensportkommission, Markus Gottstein, setzt er sich zum Ziel, die Zahl der Schweizer Spielerinnen und Spieler, die sich im internationalen Wettbewerb behaupten können, zu erweitern. Er bleibt bis 2019 im Amt. Was Markus Gottstein selbst betrifft, so reicht er 2015 nach 12 Jahren im Vorstand der ASG seinen Rücktritt ein. In einem Interview bekräftigt er seine Überzeugung, dass die Zukunft des Schweizer Turniergolfsports in der Verbreiterung der Basis und der Erhöhung der Anzahl junger Spielerinnen und Spieler liegt (RSG 2015/1, S. 60-61). Sein Nachfolger im Amt als Präsidenten der Spitzensportkommission ist Luca Allidi.

Der ASG ist nie um eine Initiative verlegen und ruft 2017 das Programm «Golf4Girls» ins Leben, das sich an Mädchen im Alter von 7 bis 12 Jahren richtet. Am anderen Ende des Altersspektrums ernennt sie unter der Leitung von Paolo Quirici den gebürtigen Walliser Stuart Morgan für drei Jahre zum «Performance Manager», der vor allem die Bemühungen der in den verschiedenen Touren engagierten Pros unterstützen soll. Weitere Veränderungen im Jahr 2018: Markus Frank, einer der erfolgreichsten Schweizer Amateurspieler, übernimmt die Leitung der Kommission für Spitzensport. Paolo Quirici ist für die 19 nationalen Coaches, Trainer und Captains verantwortlich. Der Profi Marc Chatelain erhält den Titel ASG Head Coach.

Im Frühjahr 2019 treffen sich rund 150 Juniorenverantwortliche aus über 70 Clubs zu einem Seminar in Magglingen. Zwei neue Juniorenverantwortliche werden ernannt, Claudia Woerrle-Krakau für die Ostzone, Marc Vuillemin für die Westzone. Im folgenden Jahr wird Claudia Wörrle-Krakau nationale Juniorenverantwortliche, «Head of Junior Development». Sie ist von Beruf Pädagogin und die Mutter des Programms «Girls4Golf».

Ab 2010 darf der Golfsport vom Bundesprogramm Jugend+Sport (J+S) profitieren, dies unter der Leitung von Marcel Meier, dessen Entschädigung als Golf-Nationaltrainer zu 40% von Swiss Golf übernommen wird. Für den Hauptteil seiner Zeit (60%) arbeitet er für das Bundesamt für Sport (BASPO) in Magglingen. Bereits von 2000 bis 2009 wird Golf von J+S unterstützt, allerdings nur für die Nationalkader. Ab 2010 ändert sich die Situation: Der Golfsport wird in noch vermehrtem Masse unterstützt: Die Junioren-Captains von rund 70 Clubs sowie über 200 Professionals besuchen J+S-Ausbildungskurse, meist in Tenero im Tessin, unweit des Golfplatzes von Losone. (Fig. A 49, A 50)

Epilog

Abkürzungen

ZS Zivilschutz
AdFW Angehörige der Feuerwehr
PD Preisdifferenz relativ zum Preis des Preisabhängigen Preises
ZS Zivilschutz
AdFW Angehörige der Feuerwehr
PD Preisdifferenz relativ zum Preis des Preisabhängigen Preises
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